Mittwoch, 24. Februar 2016

Im Ring des Grauens: Lagebericht III

Was bisher geschah:
Der Frachter "Anton" wurde durch ein unbekanntes Ereignis aus seiner Flugbahn katapultiert.
Seine Mannschaft, eine bunte Mischung aus verschiedenen Lebewesen, findet sich in einem Asteroidenfeld am anderen Ende vom Universum wieder. 
Der Kapitän und seine Offiziere dachten schon alles gesehen zu haben was das Weltall zu bieten hat. Da hatten sie wohl unrecht.
Mit ein paar kurzen Worten hatte er Garfield dazu überzeugt seine selbstgewählte Isolation aufzugeben und eine kurze Begutachtung durch Thomas bestätigte, dass er wirklich nicht infiziert war.
Das war aber auch das einzig gute an seinem Zustand.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Im Ring des Grauens: die Sache mit den Hirnmaden IV

Was bisher geschah:
Der Frachter "Anton" wurde durch ein unbekanntes Ereignis aus seiner Flugbahn katapultiert.
Seine Mannschaft, eine bunte Mischung aus verschiedenen Lebewesen, findet sich in einem Asteroidenfeld am anderen Ende vom Universum wieder. 
Der Kapitän und seine Offiziere dachten schon alles gesehen zu haben was das Weltall zu bieten hat. Da hatten sie wohl unrecht.
Für jene die nicht mehr gefunden wurde, so wie Justin, hielt er eine eigene Zeremonie ab.
Nachdem sie wieder bei Sinnen war, weigerte sich Sonja vier Wochen lang ihr Quartier zu verlassen.
Ihr Dienst wurde von Nico übernommen.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Im Ring des Grauens: Die Sache mit den Hirnmaden III

Was bisher geschah:
Der Frachter "Anton" wurde durch ein unbekanntes Ereignis aus seiner Flugbahn katapultiert.
Seine Mannschaft, eine bunte Mischung aus verschiedenen Lebewesen, findet sich in einem Asteroidenfeld am anderen Ende vom Universum wieder. 
Der Kapitän und seine Offiziere dachten schon alles gesehen zu haben was das Weltall zu bieten hat. Da hatten sie wohl unrecht.

Was genau mit ihm geschah, konnte keiner sagen.
Er hatte die Verriegelung von innen vorgenommen und als sie dann den Maschinenraum schließlich befreiten, waren von seiner Uniform nur noch Fetzen übrig.
Sonja konnte sich an nichts mehr erinnern, ebenso wie alle anderen Infizierten, nach ihrer Genesung.
Sechs Wochen nach dem Absturz kam Thomas endlich dem Erreger auf die erlösende Spur.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Im Ring des Grauens: Die Sache mit den Hirnmaden II

Was bisher geschah:
Der Frachter "Anton" wurde durch ein unbekanntes Ereignis aus seiner Flugbahn katapultiert.
Seine Mannschaft, eine bunte Mischung aus verschiedenen Lebewesen, findet sich in einem Asteroidenfeld am anderen Ende vom Universum wieder. 
Der Kapitän und seine Offiziere dachten schon alles gesehen zu haben was das Weltall zu bieten hat. Da hatten sie wohl unrecht.
Die Wirkung auf das Verhalten und Erleben der Befallene war einfach und perfide.
Es nahm sich eine Idee oder einen Gedanken von seinem Wirt und steigerte ihn bis ins unermessliche.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Im Ring des Grauens: Die Sache mit den Hirnmaden I

Was bisher geschah:
Der Frachter "Anton" wurde durch ein unbekanntes Ereignis aus seiner Flugbahn katapultiert.
Seine Mannschaft, eine bunte Mischung aus verschiedenen Lebewesen, findet sich in einem Asteroidenfeld am anderen Ende vom Universum wieder. 
Der Kapitän und seine Offiziere dachten schon alles gesehen zu haben was das Weltall zu bieten hat. Da hatten sie wohl unrecht.

So ganz unwahrscheinlich war diese Befürchtung nicht.
Und als ob seine eigene unwahrscheinliche Anziehungskraft auf den abgedrehtesten Scheiß nicht genug war, war irgendjemand auf die wahnsinnige Idee gekommen ihn mit Robert Lampe auf ein Schiff zu setzen.

Samstag, 23. Januar 2016

Filmbesprechung: The Science of Sleep

Stephanie

Ach ja, die Liebe, diese undurchsichtige Mischung aus Gefühlen und Erlebnissen, die einem das Hirn verklebt und zu sonderbaren und unlogischen Dummheiten verleitet.
Was hat sie der Menschheit nicht als Motor gedient um alle möglichen künstlerischen Höhenflüge zu befeuern.
Schon die Minnesänger trugen Lieder für angebetete Schönheiten vor und leiteten damit die erste Welle einer einheitlichen deutschen Sprache ein.
Hier haben wir nun die Liebesgeschichte zwischen dem Träumer Stephan und seiner Nachbarin Stephanie, die sich durch die Irrungen und Wirrungen des Alltags kämpfen muss und von der man nicht weiß ob sie ein gutes Ende nehmen wird.
Denn beide gehören zu den menschlichen Vertretern der Stachelschweine und wie allgemein bekannt ist, paaren sich solche Leute sehr sehr langsam.
Dabei wird auch nicht auf die üblichen Missverständnisse verzichtet, die man in fast jeder dieser Herzensgeschichten antrifft.
Anders aber als bei vielen anderen Vertretern des Herzschmerz, sind die Missverständnisse hier von einer leichten und natürlichen Art und Weise und man hat auch die Möglichkeit zu erkennen, wer wie zu viel in kleine Gesten hinein interpretiert.
Dadurch kann man sich als Zuschauer auf die richtige Art und Weise clever vorkommen und das ist beim Geschichten erzählen schon mal die halbe Miete.

Was einen vielleicht zuerst abschrecken könnte ist die Zweisprachlichkeit des Films, der auf französisch und deutsch daher kommt und auch ein paar Brocken spanisch mit hinein wirft..
Auf den zweiten Blick ist dieses Stilmittel aber sehr gut gewählt, denn Stephan ist gerade neu in der Stadt und befindet sich auch fern von seinem eigentlichen Heimatland.
So muss er sich entwurzelt in diesem neuen Lebensabschnitt erst zurecht finden.
Das die Wahl beim Verfremdungseffekt dabei auf die Sprache gefallen ist, ist somit nicht nur eine durch und durch logische, sondern auch eine durchweg natürliche, denn zwischendurch gibt es immer wieder Ausflüge in die Gedankenwelt von Stephan und zusätzliche Verfremdungen der realen Welt hätten den Film nur unnötig belastet.
Die abstrusen Träume von Stephan muten hier dann auch wie eine wohlige Insel an, auf die sich der scheue Migrant retten kann, wenn es ihm zu viel wird mit der großen fremden Welt.
Aus der ungeliebten Arbeit wird da ein Platz zur Huldigung seiner Einzigartigkeit und das Leben an sich zu einer leicht verdaulichen Fernseh- Show, die an die Anfänge von Stefan Raab erinnert.
Interessant hierbei ist, dass die Umwelt von Stephan sich darüber bewusst ist, dass er seine Marotten und Eigenheiten hat, genauso wie jeder andere auch.
Dadurch wird klar, dass er eigentlich keine Sonderstellung inne hat, sondern nur einer von vielen ist, der sich in einer unübersichtlichen Welt zurecht finden muss.
Ob es mit ihm und seiner angebeteten Stephanie dann auch klappt, bleibt dem Zuschauer überlassen.
Eigentlich hat er alle Karten in der Hand, er darf sie nur nicht verspielen.

Fazit: Ein schöner Traum für zwischendurch, den man nicht zu sehr analysieren sollte.

Nutzloses Klugscheißen: Wer das Verhalten der Franzosen in diesem Film für unnötig skurril und überzogen hält, geht einfach mal nach Frankreich oder verbringt einfach mal ein paar Stunden mit einem Vertreter dieser liebenswürdigen Gattung von Europäern.
Die sind wirklich so.

Spruch des Tages


Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Zwischenbilanz

So, das alte Jahr ist vorbei und vergangen und klingt nun nur noch in Erinnerungen nach.
Für mich hier die Möglichkeit, einfach mal eine kurze Bilanz zu ziehen, frei nach dem Motto: Was hat er denn bis jetzt gelernt?
Im Internet sind ja Top Tens eine Form von Dauerbrenner, also warum nicht diese Form der Auswertung wählen?

1. Depression ist eine Störung des Selbstbildes, die je nach Schwierigkeitsgrad alltägliche Aufgaben für unüberwindbar erscheinen lässt.
2. Genussmittel und psychotrope Substanzen, wie zum Beispiel Alkohol, beeinträchtigen das Selbstbild sowohl negativ, als auch positiv und verschlimmern auf lange Sicht das eigentliche Problem.
3. Ein Burn – Out kommt zustande, wenn man sich die Aufgaben von anderen aufhalsen lässt und/ oder andere ungerechtfertigt die Lorbeeren für fremde Erfolge bekommen.
4. Genussmittel, wie zum Beispiel Alkohol, überdecken und dämpfen wunderbar die eigentlichen Probleme, die ohne Alkohol wieder scharf und klar zu erkennen sind.
5. Ich habe kein Alkoholproblem, sondern ein Abgrenzungsproblem, dadurch dass ich mich nicht von schädigenden Personen abgegrenzt habe, habe ich mich nicht von der Arbeit abgegrenzt und habe mich schlussendlich auch nicht vom Alkohol abgegrenzt.
6. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Keine Lücke ist so groß, dass sie nicht von etwas anderem gefüllt werden kann.
7. Es wird immer irgendwelche Vollpfosten geben, die von ihrer eigenen Inkompetenz ablenken wollen, indem sie anderen die Schuld geben.
8. Genauso wie meine Patienten auf Arbeit über den Daumen gepeilt zwei Jahre brauchen bis sie wieder komplett auf dem Damm sind, werde ich über den Daumen gepeilt insgesamt mindestens genauso viel Zeit brauchen. Es handelt sich dabei um einen realistischen Durchschnittswert, der je nach individueller Situation unterschiedlich ausfallen kann.
9. Beim viel beschworenen Mobbing hat man in drei Arten zu unterscheiden:
Zum einen gibt es das klassische Mobbing, was ein unbewusster Prozess in einem kranken System ist, was immer nach einem Sündenbock oder Prügelknaben sucht. Es handelt sich hierbei um gewachsene Strukturen, die man nicht beeinflussen kann.
Ganz wichtig hierbei ist es zu beachten, dass eine einzelne Person für sich alleine nicht mobben kann, sondern nur der üblen Nachrede, der falschen Darstellung von Tatsachen oder der Schikanierung nachgehen kann. Hier ist auch zu beachten, dass in der Fachliteratur erst ab einer Gruppengröße von 5 – 6 Personen von Mobbing die Rede ist.
Zum anderen gibt es das sogenannte Bullying, wo sich eine Clique von unfreundlichen Personen zusammenschließt um einen oder mehreren Personen das Leben so unangenehm wie möglich zu machen.
Hier ist wichtig zu beachten, dass es hier eine Person ist, die den Stein zum rollen bringt und andere unreflektiert mitmachen.
Zu guter Letzt gibt es dann noch das Bossing, wo eine Person in verantwortlicher Position ihre Befugnisse ausnutzt und ihre Kompetenzen überschreitet um jemand anderen zu schaden oder schlecht aussehen zu lassen.
Wichtig bei allen drei Vertretern ist, dass auch Untätigkeit zum Tatbestand zu zählen ist und entweder als unterlassene Hilfestellung oder Fahrlässigkeit zu deuten ist.
Wie bei jedem sozialen Phänomen gibt es auch hier Mischformen, es ist jedoch wichtig die Grundformen zu kennen, um zu wissen, was sich hier womit mischt.
Betroffenen wird empfohlen, wenn sie entsprechende Muster entdeckt haben, alles hinzuwerfen, da man in den entsprechenden Strukturen nicht mehr adäquat tätig sein können.
Ich persönlich darf für mich feststellen, dass ich Opfer einer Mischform aus der ersten und dritten Art geworden bin.
10. Wenn ich meine Erfahrung irgendwie auf den Punkt bringen müsste, würde ich es als Neuformatierung des Hirns beschreiben.

Alles in allem,

Frohes neues Jahr, auf die Sonnentage, die da noch kommen mögen.
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